PROFESSIONELLER FUNK FÜR BASISSTATION UND FAHRZEUG
VHF- und UHF-Antennen für professionellen Funk
Dokumentierte Antennen nach Frequenz, Gewinn, Anschluss und Montage vergleichen.

VHF- und UHF-Antennen müssen zum exakten Arbeitsbereich des
Funkgeräts passen. Die Bezeichnung VHF oder UHF allein reicht nicht:
Frequenz, Gewinn, Anschluss, Kabel, Montageart, Leistung und
Antennenlänge bestimmen, ob eine Basisstation, ein Fahrzeug oder ein
Gateway sinnvoll versorgt wird. Diese Auswahl behandelt professionelle
passive Funkantennen – keine TV-, DAB-, UKW- oder aktive
Verstärkerantenne.
VHF/UHF-Antenne in
fünf Schritten auswählen
- Übernehmen Sie Sendefrequenz, Empfangsfrequenz und zulässige
Bandbreite aus Gerät und Funkplanung. - Wählen Sie Basisstation, Mast, Fahrzeug oder Magnetfuß als
mechanische Bauform. - Vergleichen Sie Gewinn und vertikalen Öffnungswinkel gemeinsam.
- Prüfen Sie SO239, SL16, SMA, N oder NMO sowie Kabeltyp und
Kabellänge. - Klären Sie zulässige Sendeleistung, Montagehöhe, Erdung und
nationale Frequenznutzung.
Fünf dokumentierte
VHF- und UHF-Antennen
GLTDTF22H –
VHF-Basisstation für 136 bis 174 MHz
GLTDTF22H deckt 136–174 MHz ab. Dokumentiert sind 6,7 dBi, VSWR
<1,5, 350 W, vertikale Polarisation, rundstrahlende Charakteristik,
SO239, 3200 mm Länge und 30–62 mm Mastdurchmesser.
GLDYF125 – 156 bis 165 MHz
mit SL16
GLDYF125 ist für 156–165 MHz dokumentiert. Die Daten nennen 3 dBi,
VSWR ≤1,5, 50 W, vertikale Polarisation, SL16 und 1,25 m Höhe. Trotz der
Produktbezeichnung wird hier nur der dokumentierte Bereich 156–165 MHz
beansprucht.
GL400N – UHF-Magnetfuß mit
SMA
GL400N deckt 400–490 MHz ab. Dokumentiert sind 5,5 dBi, VSWR ≤1,5,
100 W, vertikale Polarisation, SMA, 3 m Kabel und 100 cm Antennenhöhe.
GL400DIV – UHF-Magnetfuß mit
NMO
GL400DIV deckt ebenfalls 400–490 MHz ab. Dokumentiert sind 5,5 dBi,
VSWR ≤1,5, 100 W, vertikale Polarisation, 3/8-Zoll-NMO, 4 m Kabel und
100 cm Antennenhöhe.
GLF400A – schmalbandige
UHF-Feststation
GLF400A deckt 433,175–434,665 MHz ab. Dokumentiert sind 11 dBi, VSWR
≤1,5, 360° horizontal, 10° vertikal, N-Buchse, 4,7 m Länge und 40–50 mm
Mastdurchmesser. Der enge Bereich darf nicht als allgemeine
400–490-MHz-Abdeckung verstanden werden.
| Modell | Frequenz | Gewinn | Anschluss | Montage |
|---|---|---|---|---|
| GLTDTF22H | 136–174 MHz | 6,7 dBi | SO239 | Mast/Basisstation |
| GLDYF125 | 156–165 MHz | 3 dBi | SL16 | Festinstallation |
| GL400N | 400–490 MHz | 5,5 dBi | SMA | Magnetfuß |
| GL400DIV | 400–490 MHz | 5,5 dBi | 3/8-Zoll-NMO | Magnetfuß |
| GLF400A | 433,175–434,665 MHz | 11 dBi | N-Buchse | Mast/Feststation |
VHF, UHF und 2m/70cm
richtig abgrenzen
Ein Produkt ist nicht automatisch für jedes VHF- oder UHF-Funkgerät
geeignet. Auch die Begriffe 2m und 70cm ersetzen keine Frequenzprüfung:
Die tatsächlichen Kanäle, Bandbreite, Gerätezulassung und nationale
Nutzung müssen passen. Für tragbare Geräteanschlüsse finden Sie
ergänzend SMA-Gummiantennen,
für andere Mastbereiche Rundstrahlantennen.
Den grundlegenden Unterschied erklärt UHF vs.
VHF.
VHF/UHF-Antenne für
Ihr Funkprojekt anfragen
Nennen Sie Frequenzbereich, Funkgerät, Sendeleistung, Montageort,
Anschluss, Kabel, Montagehöhe und gewünschte Abdeckung. Bei regulierten
Funkdiensten muss die zulässige Nutzung separat durch den Betreiber
geprüft werden.



